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Männer 1: Ohne Harz, aber großes Spektakel

Stark ersatzgeschwächt traten die Herren 1 am Samstag bei Mitaufsteiger VfL Kirchheim an. In einer turbulenten Partie mit 19 Zeitstrafen und zwei roten Karten mit Bericht gegen die Gastgeber zog die SGB am Ende mit 34:30 den Kürzeren, was am Ende im allgemeinen Tumult fast zur Nebensache wurde.

 

Auf Seiten der SGB fehlte verletzungsbedingt mit Marius Weber, Marcel Spindler und Philipp Schwenk nahezu der komplette Rückraum, was die Erfolgschancen bereits im Vorfeld minimierte.
Kirchheim nutzte die U
nsicherheiten bei der SG sofort aus und ging schnell in Führung. Bettringen war darauf bedacht, mit dem harzfreien Ball so wenig Fehler als möglich zu machen und blieb bis zum Zwischenstand von 13:10 in der 20. Minute auf Schlagdistanz.
Als aber schon im ersten Durchgang gleich sechs Zeitstrafen gegen die SGB verhängt wurden - gegenüber nur einer Zeitstrafe auf Kirchheimer Seite - kam ein Bruch in das Spiel. Die Gastgeber nutzten die Überzahl gnadenlos aus und zogen bis zur Pause auf 21:14 davon.

Nach dem Seitenwechsel waren es dann die Hausherren, die mit den teils unglücklichen Entscheidungen der Unparteiischen haderten.
Das Problem beider Teams war, dass seitens der Schiedsrichter keine einheitliche Linie erkennbar war, an der man sich hätte orientieren können. Und so wurde die Begegnung immer zerfahrener und aggressiver. So ist sicherlich auch das harte Einsteigen des Kirchheimer Torhüters zu erklären, der sich mit dem gestreckten Fuß voraus Bastian Weber entgegenwarf und von den Beinen holte.
Die
darauf folgende rote Karte mit Bericht war dann allerdings mehr als berechtigt. Das dezimierte Bettringer Team zeigte eine große Moral und mannschaftliche Geschlossenheit. Man munterte sich untereinander auf und half sich gegenseitig. So gelang es schließlich auch, den Rückstand immer weiter zu reduzieren und in der 42. Minute hatte man sich wieder auf 25:21 herangearbeitet. Kirchheim begann deutlich zu wanken, allerdings versäumte es die SGB in dieser Phase, noch weiter nachzulegen.
Dennoch blieb man bis zum 30:26 noch dran, als die Schiedsrichter erneut auf den Plan traten. Alex Breunig wurde im Angriff regelwidrig von den Beinen geholt, die Zeitstrafe für den VfL war die logische Folge. Weshalb aber auch Breunig für zwei Minuten vom Feld musste, blieb unergründbar.
Jetzt kochte die Halle und es brachen alle Dämme. Während das immer härter werdende Kirchheimer Abwehrverhalten ungestraft blieb, wanderten Bettringer Akteure wieder reihenweise vom Platz. Fünf Minuten vor dem Ende standen noch drei Bettringer auf dem Feld und die Aufholjagd war damit beendet. Unschöner Abschluss der Partie war eine Schiedsrichter-beleidigung durch den besten Kirchheimer Werfers 40 Sekunden vor Spielende. Allerdings wurde diese Beleidigung  nicht korrekt geahndet, weshalb Kirchheim nach dem Abpfiff noch Protest einlegte.
In der allgemeinen Aufregung ging das Endergebnis von 34:30 beinahe unter.

SG Bettringen: Leibner, Brucker (Tor); Schneider (1), Mayer,
Karmann (3), Folter (4), Kohler, Eberle, Breunig (5), B. Weber (1),
Rott (5/2), Stelzer (1), Krauß (10/2)