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Frauen 2: Auftaktsieg hart erkämpft

Große Freude bei den Damen 2, die am Sonntag ihr erstes Saisonspiel bei Aufsteiger Dettingen mit 25:20 gewinnen konnten. Gleichzeitig herrscht aber auch ein wenig Fassungslosigkeit über die teilweise schweren Verletzungen, die man in Gerstetten hinnehmen musste !

 

Zum Auftakt reisten die Damen 2 am vergangenen Sonntag nach Gerstetten, wo sie auf Aufsteiger Dettingen trafen. In der sportlich äußerst hart geführten Partie war der Eiskoffer ein wichtiger Begleiter. Durch permanentes „auf die Zähne beißen“, Kampf und eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung konnten am Ende die zwei Punkte mit nach Hause genommen werden.

 

Hochmotiviert startete die SGB in die Begegnung, doch schon nach wenigen Augenblicken schied Martina Hetzel mit einer Sprunggelenksverletzung aus. Dadurch musste das Spielsystem schon früh verändert werden. Anne Berger übernahm für Hetzel den Part im Mittelblock, Jule Reuter übernahm die Spielmacherposition. Zunächst wirkte die Mannschaft geschockt und fand nur schwer in die Partie hinein, wodurch man nach sechs Minuten bereits mit zwei Treffern in Rückstand lag. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase stand die Abwehr dann aber immer besser und im Angriff fand man endlich die Lücken in der Dettinger Defensivreihe.
Beim Zwischenstand von 5:5 schlug dann die Stunde der Bettringer Flügelspielerinnen: Durch Tore von Sara Fileppi auf der rechten Außenbahn und Neuzugang Caroline Lerch auf der linken Seite konnte sich die SGB auf 5:9 absetzen. Als Anne Berger den Vorsprung sogar auf sechs Tore erhöhte, wurde Dettingen zur Auszeit gezwungen.
Kurz vor der Pause war die Welt im Bettringer Lager noch einigermaßen in Ordnung, das sollte sich dann aber schlagartig ändern. Nach einer rüden Attacke blieb Lisa Ocker mit einer Knieverletzung längere Zeit auf dem Boden liegen, zudem erhielt der Bettringer Trainer, der Lisa zu Hilfe eilen wollte, von der ansonsten umsichtig leitenden Schiedsrichterin die gelbe Karte gezeigt.
Nach dieser neuerlichen Verletzung war das Team dann etwas von der Rolle, dennoch ging es mit einer 6:11 Führung in die Kabinen.

 

Dort wurde dann alles dafür getan, die zahlreichen angeschlagenen Spielerinnen für die zweite Halbzeit wieder fit zu bekommen. Ein besonderer Dank geht hier an die mitgereisten Fans, die nicht nur lautstark anfeuerten, sondern am Tribünenrand physiotherapeutische Unterstützung leisteten und Tapeverbände anlegten, wodurch einige Spielerinnen auch im zweiten Durchgang wieder mitwirken konnten.

 

Die zweite Halbzeit begann mit einem weiteren Treffer für die SGB, ehe man sich bis zur 40. Minute einige Fehlwürfe leistete, wodurch Dettingen wieder auf drei bis vier Tore herankam.
Auch eine Auszeit brachte nicht den gewünschten Erfolg, und so war es in dieser wichtigen Phase Torfrau Kim Junger, die nicht nur stark parierte, sondern auch mehrere Konter einleitete. Der nächsten Schock dann in der 45. Minute, als Regine Weber beim Konter von hinten abgeräumt wurde. Zwar gab es die rote Karte für die Dettinger Akteurin, für Weber war die Partie jedoch gelaufen und die Mannschaft weiter dezimiert. Im Gegensatz zu den ersten beiden Verletzungen ging fortan ein heftiger Ruck durch die Reihen der SGB. Nach dem Motto „und jetzt erste recht!“ erzielte man Tor um Tor, alle noch einsetzbaren Spielerinnen kämpften bis zur letzten Minute. So konnten unter anderem Maya Hartmann, Katharina Waibel und Carla Ocker noch mit wichtigen Treffern den Erfolg sichern. Am Ende stand ein 20:25 Sieg auf der Anzeigetafel und alle waren froh, unter diesen Umständen die Punkte eingefahren zu haben.

 

Nun steht erst einmal „Auskurieren“ im Fokus, weshalb noch in Gerstetten das Montagtraining vom Trainerteam abgesagt wurde. Danach soll dann u.a. mit Wurftraining die Trefferquote sowie die Sieben-meterbilanz weiter optimiert werden.

 

Bereits das erste Spiel hat gezeigt, wie wertvoll ein guter Teamgeist und eine volle Ersatzbank sein können. Herzlicher Dank den A-Jugendlichen Lena Stadelmaier und Maya Hartmann für ihren Einsatz.
Ebenfalls war es bemerkenswert, dass Anne Berger und Kim Junger ohne zu zögern sich sofort bereit erklärten, auszuhelfen.
Erfreulich ist es auch, dass bereits nach kurzer Vorbereitungszeit die Neuzugänge Melissa Henninger, Caro Lerch und Caren Weinmann toll ins Team integriert werden konnten. Bei Caren lag leider die Spielberechtigung noch nicht vor, doch zusammen mit den Stammspielerinnen Angelika Banek, Leonie Widmann, Katharina Pausch und der auf Abruf bereitstehenden Andrea Glöckler wird sie zum nächsten Pflichtspiel mit von der Partie sein.

 

SG Bettringen: Junger (Tor), Hetzel (5/1), L. Ocker, Stadelmaier,
Fileppi (4), Waibel (2), Henninger, Lerch (2), Reuter, C. Ocker (1),
Weber (3/1), Hartmann (1), Berger (7/2)